Aktuelles von Thomas Huber - Thomas Huber
Freitag, 24 Juli 2026 15:36

Vom Grafinger Stadtrat in den Landtag

Wenn im Grafinger Rathaus der Stadtrat tagt, sitzt fast immer auch Wiktor Galogaza im Zuschauerraum. Der 15-Jährige verfolgt die Sitzungen seit geraumer Zeit regelmäßig und kennt die kommunalpolitischen Themen seiner Heimatstadt inzwischen aus dem Effeff. Nun hat er sich die nächste politische Ebene angesehen: Im Rahmen eines einwöchigen Praktikums beim Ebersberger Stimmkreisabgeordneten Thomas Huber erhielt er einen umfassenden Einblick in den Arbeitsalltag des Bayerischen Landtags. „Vieles kannte ich aus dem Stadtrat, aber im Landtag läuft es doch noch einmal anders", so Galogaza.

Zu Beginn der Woche lernte Galogaza die Abläufe des Stimmkreisbüros kennen und unterstützte das Team bei unterschiedlichen Aufgaben. Im weiteren Verlauf der Woche begleitete er den Abgeordneten bei fast allen Terminen im Bayerischen Landtag, zu Fraktions- und Plenarsitzungen, internen Runden mit Ministern und dem Fraktionsvorsitzenden und auch zum interfraktionellen Gebetsfrühstück in der letzten Sitzungswoche vor der Sommerpause.

Auch Thomas Huber zeigte sich beeindruckt: „Ein solches Interesse an Politik in diesem Alter ist alles andere als selbstverständlich. Wer freiwillig Stadtratssitzungen besucht, hat verstanden, dass Demokratie von Beteiligung lebt. Ich freue mich, wenn ein Praktikum bei uns dieses Interesse weiter verstärkt und habe Wiktor selbstverständlich gerne angeboten, ihm auch weiterhin mit Rat und Tat in politischen Belangen zur Seite zu stehen."

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Der Bayerische Landtag hat die umfassende Reform des Bayerischen Kinderbildungs- und -betreuungsgesetzes beschlossen. Die gesetzliche Neuordnung tritt zum 1. Januar 2027 in Kraft. Die finanzielle Stärkung der Kindertagesbetreuung hat jedoch bereits 2026 begonnen: Schon in diesem Jahr hat der Freistaat die staatliche Betriebskostenförderung um 280 Millionen Euro erhöht. Bis zum Endausbau 2029 steigt die Förderung gegenüber dem Ausgangsjahr 2025 um rund 25 Prozent beziehungsweise knapp 800 Millionen Euro jährlich. Bis 2030 fließen damit knapp drei Milliarden Euro zusätzlich in die Kindertagesbetreuung.
 
Thomas Huber, der die Reform im parlamentarischen Prozess eng begleitet hat, erklärt dazu: 
 
„Nach rund 20 Jahren war es notwendig, die Finanzierung der Kindertagesbetreuung grundlegend weiterzuentwickeln. Personal-, Sach- und Betriebskosten sind erheblich gestiegen, gleichzeitig ist das Fördersystem durch zahlreiche Einzelprogramme und gesonderte Antragsverfahren immer komplizierter geworden. Mit der Reform erhöhen wir den staatlichen Förderanteil deutlich, verstetigen bislang befristete Leistungen und bauen Bürokratie ab.“
 
Kern der Reform sind die deutliche Erhöhung des Qualitätsbonus und die Einführung einer gesetzlichen Teamkräftepauschale. Damit werden nichtpädagogische Kräfte in Verwaltung, Hauswirtschaft und Assistenz dauerhaft gefördert und das pädagogische Personal entlastet. Kleine Einrichtungen erhalten für die ersten 50 Plätze eine erhöhte Sockelpauschale. Auch Landkindergärten profitieren künftig vom Qualitätsbonus und von der Teamkräftepauschale.
 
Im parlamentarischen Verfahren haben wir die Reform zudem zusätzlich verbessert: Die Elternvertretung wird gestärkt, staatliche Leistungen werden für Eltern transparenter und die zentralen Förderinstrumente im Jahr 2030 evaluiert. Zudem ist nun ausdrücklich gesetzlich abgesichert, dass die rund 471 Millionen Euro aus dem bisherigen Elternbeitragszuschuss vollständig im Qualitätsbonus erhalten bleiben.
 
Huber stellt klar: „Aus der Neuordnung ergeben sich keine automatischen Mehrkosten für Eltern um 100 Euro, wie mancherorts fälschlicherweise behauptet. Die Beiträge werden vor Ort auf Grundlage der gesamten Einnahmen und Kosten kalkuliert. Den erheblich gestiegenen Personal- und Betriebskosten stehen durch die Reform deutlich höhere staatliche Fördermittel gegenüber. Sie können notwendige Anpassungen zwar nicht überall vollständig vermeiden, aber spürbar abmildern. Ohne die zusätzlichen Mittel des Freistaats würden mögliche Beitragserhöhungen künftig deutlich höher ausfallen. Sollte aber jemand die BayKiBiG-Reform selbst als Grund für eine Erhöhung der Elternbeiträge nennen, entspricht dies nicht der Zielsetzung der Reform! Solche Aussagen weise ich klar zurück!
 
Wichtig für die Bewertung ist: Die finanzielle Stärkung hat nicht erst mit dem gesetzlichen Inkrafttreten 2027 begonnen. Bereits 2026 wurden 280 Millionen Euro zusätzlich in das System gegeben. Deshalb muss das Jahr 2027 mit dem Ausgangsjahr 2025 verglichen werden. Wer nur auf 2026 und 2027 blickt, lässt den ersten Reformschritt außer Betracht. Wir kürzen nicht, sondern investieren dauerhaft deutlich mehr.
 
Unterm Strich stärken wir mit der Reform Kinder, Familien, Beschäftigte, Träger und Kommunen gleichermaßen: mit mehr staatlicher Förderung, dauerhaft abgesicherten Leistungen und weniger Bürokratie.“




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Im Rahmen eines einwöchigen Praktikums beim Ebersberger Stimmkreisabgeordneten Thomas Huber erhielt Antonia Zimmermann aus Baldham einen umfassenden Einblick in den politischen Arbeitsalltag im Bayerischen Landtag und Stimmkreis. Besonders spannend war für die 16-jährige Schülerpraktikantin, dass sie erst zwei Wochen zuvor von ihrem Auslandsjahr in den USA zurückgekehrt war und nun die Möglichkeit bekam, politische Prozesse in Bayern aus nächster Nähe kennenzulernen.
 
Zum Wochenauftakt unterstützte Antonia das Wahlkreisbüro bei der Terminvorbereitung und begleitete Thomas Huber zur Sitzung des Kreis- und Strategieausschusses im Landratsamt Ebersberg. Am Dienstag stand der Bayerische Landtag im Mittelpunkt: Antonia nahm an einem Gespräch mit dem Fraktionsvorsitzenden und der Lebenshilfe teil und verfolgte anschließend die Sitzung des Fraktionsvorstandes, bei der u. a. mit Gesundheitsministerin Judith Gerlach über die ambulante medizinische Versorgung beraten wurde.
 
Auch Mittwoch und Donnerstag waren durch Landtagsarbeit geprägt: Antonia begleitete den Arbeitskreis Arbeit und Soziales sowie die Fraktionssitzung der CSU-Landtagsfraktion, verfolgte eine Plenarsitzung und erlebte beim „Tag der Dienstkleidung" der Versicherungskammer Bayern die Ehrung ehrenamtlich engagierter Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Im Sozialausschuss wurden Anträge, Petitionen sowie aktuelle Entwicklungen in der Kinder- und Jugendhilfe, Eingliederungshilfe und beim Unterhaltsvorschuss behandelt. Den Abschluss bildete ein Besuch an der Universität der Bundeswehr München, wo Themen wie Rüstungsindustrie, Sicherheitspolitik und Desinformation im Fokus standen.
 
“Besonders beeindruckt hat mich, wie viel Vorbereitung hinter den einzelnen Sitzungen und Entscheidungen steckt”, resümiert Antonia Zimmermann, ”von außen wirken politische Entscheidungen oft selbstverständlich oder werden in den Medien stark verkürzt dargestellt. Während meines Praktikums habe ich erlebt, wie komplex und oft langwierig die Prozesse tatsächlich sind und wie unter-schiedliche Perspektiven dabei berücksichtigt werden müssen.”
 
Weiter betont sie: ”Die Woche hat mir gezeigt, wie vielseitig die Arbeit eines Landtagsabgeordneten ist. Kein Tag gleicht dem anderen – von Gesprächen mit Verbänden und Bürgern über Ausschüsse bis hin zu Plenardebatten gibt es ständig neue Themen und Herausforderungen. Es war spannend, einen Blick hinter die Kulissen der Politik zu werfen und die demokratischen Abläufe unmittelbar mitzuerleben.”



 
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