Aktuelles von Thomas Huber - Thomas Huber
Freitag, 22 April 2022 10:21

Denkmaltour durch den Landkreis Ebersberg

Zusammen mit Generalkonservator Prof. Mathias Pfeil, dem Leiter des Bayerischen Landesamts für Denkmalpflege, besichtigte der Ebersberger Stimmkreisabgeordnete Thomas Huber einen ganzen Tag lang Denkmäler im Landkreis Ebersberg, bei denen in naher Zukunft bauliche Veränderungen anstehen oder wo es aktuell Klärungsbedarf gab. Ziel der Tour war es, die damit verbundenen Herausforderungen direkt und unkompliziert zu besprechen und nach Möglichkeit zu lösen.

 „Immer wieder wurde ich in der Vergangenheit auf vielfältige Schwierigkeiten bei der Sanierung denkmalgeschützter Objekte angesprochen. Daraus resultierte der Entschluss, zusammen mit Prof. Pfeil eine Tour durch den Landkreis zu machen, bei der wir verschiedene Objekte im Landkreis in einem Rutsch zusammen besichtigen können.  Dankbarerweise hat sich Prof. Pfeil sofort bereiterklärt, an einer solchen Tour teilzunehmen“, erklärt Thomas Huber die Hintergründe. Begleitet wurde die Tour weiterhin von Frau Pasch vom Bauamt des Landratsamtes sowie zeitweise von Landrat Robert Niedergesäß.

Die Tour begann in Anzing, wo zusammen mit Bürgermeisterin Kathrin Alte und Pfarrer Bernhard Waldherr die Sanierung der Pfarrkirche und der Erhalt des Pfarrstadels erörtert wurde. Bei der Pfarrkirche müssen Fassade, Dachstuhl und Heizung erneuert werden, während der einsturzgefährdete Pfarrstadel grundlegend renoviert werden muss. Prof. Pfeil sicherte in diesem Zusammenhang eine Unterstützung seiner Behörde für die Erstellung eines Nutzungskonzeptes zu.


Bild vlnr: Kirchenpfleger Franz Hartl, Prof. Pfeil, Pfarrer Waldherr, Herr Finauer Gemeinde Anzing, Bürgermeisterin Kathrin Alte, Thomas Huber MdL

In Unterelkofen möchte Graf Rechberg das alte Benefizium des Schlosses Elkofen renovieren und für eine interessierte Familie wieder bewohnbar machen. In dem Gebäude war früher der Pfarrer untergebracht, nun steht es seit vielen Jahren leer und ist vom Verfall bedroht. Zudem informierte Prof. Pfeil über Möglichkeiten zur Stabilisierung der alten Wehrmauer des Schlosses und der Errichtung einer neuen Heizungsversorgung im denkmalgeschützten Schloss.


Bild vlnr: Prof. Pfeil, Thomas Huber MdL, Graf von Rechberg, Landrat Robert Niedergesäß

In Straußdorf bei Grafing stellte die Arbeitsgemeinschaft der Dorferneuerung dem Generalkonservator ihre Pläne für die Sanierung und Nutzung des Pfarrstadels in der Ortsmitte vor. Hier zeigte sich Prof. Pfeil begeistert von den Planungen zur Dorferneuerung in Straußdorf.


Gruppenbild in Straußdorf

Die Endstation der Tour markierte ein altes Bauernhaus aus dem 18. Jahrhundert in Frauenneuharting, dessen Privatbesitzer nun die zugehörige Tenne möglichst originalgetreu ausbauen möchte.


Gruppenbild in Frauenneuharting

„Es ist schön zu sehen, dass es überall im Landkreis Bestrebungen gibt, unsere historischen Baudenkmäler am Leben zu erhalten und sie auch wieder nutzbar zu machen“ so Huber und ergänzt: „Diese Baudenkmäler sind keine Museumsstücke, sondern lebendige Gebäude. Daher braucht es hier pragmatische Lösungen und ich bin sehr froh darüber, dass unser oberster Denkmalschützer in Bayern, Prof. Pfeil das genauso sieht“ sagt Thomas Huber abschließend.

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Donnerstag, 21 April 2022 16:18

Thomas Huber besucht die Safelog GmbH

Als Mit der Firma SAFELOG versteckt sich ein echter „Hidden Champion“ im Markt Schwabener Gewerbegebiet. Davon konnte sich der Ebersberger Stimmkreisabgeordnete Thomas Huber ein Bild machen, als er das Unternehmen in der Osterwoche besuchte. „Die sitzungsfreie Zeit um Ostern nutze ich immer gerne, um mit Menschen und Unternehmen vor Ort ins Gespräch zu kommen. So bekommt man einen ungefilterten Eindruck, was die Menschen bewegt.“

Innovationen made in Markt Schwaben

Bei SAFELOG handelt es sich um ein mittelständisches Unternehmen in Familienbesitz mit ca. 190 Mitarbeitern, das in Markt Schwaben fahrerlose Transportsysteme entwickelt und selbst herstellt. Darin ist das europaweit führende Unternehmen sehr erfolgreich und konnte seinen Umsatz in den letzten zehn Jahren nahezu verzehnfachen. Erst im vergangenen Jahr wurde die Firma dafür mit dem „Bayerns Best 50 Award“ ausgezeichnet – nicht zuletzt auch, weil SAFELOG hauptsächlich mit lokalen Zulieferern und damit sehr nachhaltig arbeitet. Eine Strategie, die sich insbesondere jetzt vor dem Hintergrund zusammenbrechender Lieferketten auszahlt.

Lob fand Thomas Huber als arbeitspolitischer Sprecher der CSU-Fraktion im Landtag auch für die Bedingungen für Arbeitnehmer: „Mit den Angeboten von Home Office – auch nach der Pandemie - und der Möglichkeit einer 4-Tage-Woche geht das Unternehmen auch hier vorbildlich voran und ermöglicht eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Genau diese Modelle brauchen wir für die Zukunft der Arbeitswelt“ lobt der Landtagsabgeordnete.

Neben der Vorstellung des Unternehmens ging es im Gespräch mit Thomas Huber insbesondere um die weiteren Entwicklungspläne von SAFELOG. Das Unternehmen würde gerne expandieren und eine zweite Produktionshalle errichten und steht vor Herausforderungen bei der Akquise eines Grundstücks in der Nähe des Stammsitzes. „Es wäre sehr schade, wenn das Unternehmen aufgrund mangelnder Flächen zu einem Wegzug gezwungen wäre. Ich hoffe insofern sehr, dass hier schnellstmöglich auch mit der Marktgemeinde Markt Schwaben eine Lösung gefunden wird – nicht zuletzt leistet das Unternehmen neben seinen Arbeitsplätzen auch einen nicht unbeträchtlichen Beitrag zu den Gemeindefinanzen“ sagt Thomas Huber.

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In einer Videokonferenz haben rund 70 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus dem Landkreis Ebersberg aktuelle Informationen ausgetauscht und darüber diskutiert, wie sich alle, die die Flüchtlinge aus der Ukraine unterstützen möchten, noch besser vernetzen können. Der Initiator des Netzwerktreffens, der CSU-Landtagsabgeordnete Thomas Huber, sagte zu Beginn, er sei tief beeindruckt von der großen Hilfsbereitschaft der Menschen im Landkreis: „Aktuell sind rund 1.600 Flüchtlinge aus der Ukraine hier bei uns gemeldet. Da die Hilfsbereitschaft der Menschen sehr hoch ist, sind rund 1.450 in privaten und nur rund 150 in staatlichen Unterkünften untergebracht.“
 
Wohnangebote an Landratsamt und Gemeinden melden
 
Die Leiterin des Krisenstabs Flüchtlingshilfe am Landratsamt Ebersberg Brigitte Keller und ihre Kollegin Marion Wolinski berichteten, dass aufgrund der Unterbringung der meisten Flüchtlinge in Privatunterkünften die Turnhalle des Gymnasiums Kirchseeon derzeit nicht belegt sei. Dies könne sich aber rasch ändern, denn am 26. April werde ein Bus mit weiteren Ukraine-Flüchtlingen im Landkreis erwartet.
 
Das Landratsamt suche deshalb weiter abgeschlossenen Wohnraum für Kriegsflüchtlinge und lege auch die Bedingungen für die Vermietung fest, zum Beispiel die geeignete Belegungszahl für eine Wohnung. Angebote von privaten Vermietern würden vom Landratsamt gesammelt und an die Gemeinden weitergegeben. Diese seien daher sowohl für potentielle Vermieter als auch Mieter die geeigneten Ansprechpartner. Wichtig für potentielle Vermieter sei, dass die Miete vom Landratsamt erstattet werden könne. Die Vermieter müssten auch nicht für Kost und Logis oder Kleidung sorgen, da diese und weitere Leistungen über das Asylbewerberleistungsgesetz geregelt würden.
 
Alle Informationen dazu finden sich auf der Internetseite des Landratsamts https://www.lra-ebe.de/aktuelles/informationen-zur-ukraine-krise/.
 
 
Pädagogische Willkommensgruppen für geflüchtete Kinder
 
Die Stellvertretende Leiterin des Schulamts Ebersberg Tanja Markefka berichtete, dass die Schulpflicht für geflüchtete Kinder aus der Ukraine erst nach 3 Monaten beginne. Diese könnten aber vorher freiwillig am Online-Unterricht teilnehmen. Um die geflüchteten Kinder aus der Ukraine beschulen zu können, habe das Kultusministerium ein Rahmenkonzept für das bayerische Schulsystem erarbeitet, das natürlich auch für den Landkreis Ebersberg gelte. Darüber hinaus richte das Kultusministerium „Pädagogische Willkommensgruppen“ ein, die mit einem tages- bzw. wochenstrukturierenden Angebot den Bedürfnissen der geflohenen Kinder und Jugendlichen Rechnung tragen sollen.
 
Bürgerinnen und Bürger, die sich als Willkommenskraft für die aus der Ukraine geflohenen Kinder einbringen wollen, könnten das gerne tun. Alle Informationen dazu sowie zum Rahmenkonzept unter https://www.km.bayern.de/ukraine.html Die Bürgermeisterin von Anzing Kathrin Alte regte an, die Träger der freien Wohlfahrtspflege in das Konzept der Pädagogischen Willkommensgruppen einzubeziehen. Dies sei bisher noch nicht erfolgt.
 
Niederschwellige Betreuungsangebote für Kindergartenkinder wichtig
 
Zu mehreren Fragen nach der Betreuung von Kindergartenkindern aus der Ukraine sagte Thomas Huber, dass die meisten Gemeinden hinsichtlich der zur Verfügungstellung von Kitaplätzen ohnehin schon an der Grenze sind und es am besten wäre, jetzt niederschwellige Betreuungs-Angebote zu schaffen, z.B. durch die Zurverfügungstellung von geeigneten Räumen. So gebe es in Grafing beispielsweise bereits zwei Raumangebote, in denen Kinder aus der Ukraine betreut werden könnten. Die Leiterin der Volkshochschule Grafing, Fr. Dr. Martina Eglauer bot spontan an, dafür Räume zur Verfügung zu stellen, da man am Nachmittag einige Zeitfenster frei habe. Ebenso gab es spontan Angebote von Teilnehmerinnen sich an der Betreuung von Flüchtlingskindern vor Ort zu beteiligen. Außerdem müsse geklärt werden, wie der Anstellungs- und Betreuungsschlüssel für die Erzieherinnen in dieser Notsituation angepasst werden könne; der Mindestanstellungsschlüssel sei aktuell vorübergehend bis einschließlich Mai ausgesetzt.
 
Großes Interesse der Flüchtlinge an Deutschkursen
 
Martina Eglauer berichtete, dass bei den Flüchtlingen ein großes Interesse an Deutschkursen bestehe. Die VHS Ebersberg biete diese Kurse auch bereits an, ohne dass es dafür aber bereits eine Finanzierungszusage des Bundes gebe. Man sei daher auf Spenden angewiesen. Um den Deutschunterricht durchführen zu können, sei man dringend auf Lehrerinnen und Lehrer angewiesen. Diese müssten aber weder Ukrainisch noch Russisch können, es genüge die Grundqualifikation.
 
Thomas Huber sagte, dass er darüber bereits die Bayerische  Integrationsbeauftragte und Innenminister J. Hermann informiert habe und es im zuständigen Bundesamt für Migration (BAMF) auch bei der Frage der Finanzierung immer „noch hake“. Er mache hier weiter Druck und hofft, dass diese und andere Fragen bis zur nächsten Netzwerker-Videokonferenz in circa vier Wochen geklärt werden können.                 
 
Probleme aufgrund Systemumstellung zu erwarten
 
Probleme erwartet der Landtagsabgeordnete Thomas Huber, der auch sozialpolitischer Sprecher seiner CSU-Fraktion im Bayer. Landtag ist, aufgrund des Beschlusses des Bundes, Ukraine-Flüchtlinge ab 1.6.22 nach den Regeln des SGB II zu behandeln. Huber: „Es gibt bis heute seitens des Bundes keine Kostenübernahmezusage, weder bei den notwendigen Deutschkursen, noch hier im SGB II, das auch die Wohnraumsituation betrifft“ und bringt die Probleme eines  Systemwechsels auf den Punkt:  „Damit wären nicht mehr die Landkreise für die Unterbringung zuständig, was im ‚worst case‘ bedeuten würde, dass die Menschen, die nicht privat untergebracht werden können und in staatlichen Unterkünften leben, sog. „Fehlbeleger“ wären u. aus diesen ausziehen müssten. Sie gelten dann als Obdachlos und müssten wieder von den Gemeinden untergebracht werden. Gerade in Ballungsräumen ist die Wohnungssituation heute schon sehr angespannt und würde die Lage nochmals extrem verschärfen“. Huber befürchtet dann ein Zurückgehen der bislang in der Gesellschaft so intensiv gelebten Humanität und Solidarität mit den Geflüchteten. 



 

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Mehr als 1.400 Geflüchtete aus der Ukraine sind mittlerweile im Landkreis Ebersberg untergekommen, der Großteil privat untergebracht.  Die Hilfsbereitschaft der Bürgerinnen und Bürger ist nach wie vor ungebrochen. Zahlreiche Initiativen wurden gegründet, Helfergruppen, Vereine, Schulen und viele Bürgerinnen u. Bürger kümmern sich um Unterkunft, Schul- und Freizeitangebote und helfen bei Behördengängen für die geflüchteten Familien. „Ohne diese immense Hilfsbereitschaft und das herausragende ehrenamtliche Bürger-Engagement wären wir wohl in einer anderen Situation“, lobt der Ebersberger Stimmkreisabgeordnete im Bayerischen Landtag, Thomas Huber.

Virtueller Austausch für Flüchtlingshelfer

Um dieses vielfältige Engagement besser zu vernetzen, untereinander über bestehende Initiativen zu informieren und offene Fragen direkt zu klären, lädt der Landtagsabgeordnete Thomas Huber, der auch sozialpolitischer Sprecher der CSU-Landtagsfraktion ist, alle Interessierten zu einem ersten virtuellen Austausch ein. Dieser wird in Form einer Videokonferenz am 11. April um 19 Uhr stattfinden.

Teilnehmen werden u.a. seitens des Landratsamtes die Leiterin des Ukraine-Krisenstabs Brigitte Keller und die Leiterin des Fachbereichs Asyl, Marion Wolinski. So können neben der besseren Vernetzung und dem Erfahrungsaustausch auch Fragen zum Asylrecht, Behördengängen und Unterstützung des Landratsamtes unkompliziert geklärt werden. 

„Welche Erfahrungen gibt es aus den Willkommensklassen, welche Vereine bieten welche Freizeitmöglichkeiten, welche niederschwelligen Angebote gibt es bereits, wer kann dolmetschen, wo gibt es bürokratische Hürden – das sind alles Fragen, die einen gemeinsamen Austausch lohnenswert u. notwendig machen – auch, damit Helferinnen und Helfer mögliche Synergien im Landkreis besser kennen lernen und nutzen können. Ich würde mich sehr freuen, wenn sich möglichst viele Interessierte am Montag aufschalten“ sagt Thomas Huber zu seiner Initiative.

Interessierte müssen sich bis zum 8. April im Bürgerbüro von Thomas Huber (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, 08092 865770) anmelden und können bereits Fragen einreichen, die geklärt werden müssen. Sie erhalten dann einen Zugangslink mit allen weiteren Informationen. 

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