Huber und Böltl unterstützen Geothermie-Projekt

  • Montag, 05 Februar 2024 15:46
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v.l.n.r.: Maximilian Böltl, Thomas Huber, Leonhard Spitzauer, Klaus Korneder, Dr. Andreas Bukowski und Piet Mayr v.l.n.r.: Maximilian Böltl, Thomas Huber, Leonhard Spitzauer, Klaus Korneder, Dr. Andreas Bukowski und Piet Mayr Patricia Ostburg

Die CSU-Landtagsabgeordneten für die Stimmkreise Ebersberg und München-Land-Nord, Thomas Huber und Maximilian Böltl, haben sich gemeinsam mit den Bürgermeistern Leonhard Spitzauer (Vaterstetten), Piet Mayr (Zorneding), Klaus Korneder (Grasbrunn) und Dr. Andreas Bukowski (Haar) über den aktuellen Stand des interkommunalen Geothermie-Projekts und die damit verbundenen Herausforderungen ausgetauscht.

Die vier Gemeinden hatten Ende letzten Jahres eine gemeinsame Fördergesellschaft für Geothermiewärme gegründet und wollen künftig ein gemeinsames Erdwärmenetz aufbauen. „Wir finden es klasse, dass sich Gemeinden gemeinsam an die Umsetzung eines so ambitionierten Projekts machen. Die Wärmewende ist eine Gemeinschaftsaufgabe und wir unterstützen hier natürlich gerne, wo wir können“, so der CSU-Abgeordnete Thomas Huber.

Die aktuellen Herausforderungen liegen in erster Linie in der Finanzierung und an der unsicheren Förderkulisse des Bundes. Die Ampel hatte zwischenzeitlich aufgrund des verfassungswidrigen Haushalts die Bundesförderung für effiziente Wärmenetze gestoppt. Zudem sei die Absicherung der Kommunen für den Fall, dass die Probebohrungen fehlschlagen, noch ausbaufähig, erfuhren die Abgeordneten.

„Wir haben in Bayern bei der Geothermie viel vor. Wir wollen die Geothermie für die Zukunft stark vorantreiben und bis zum Jahr 2050 rund 25 % des bayerischen Wärmebedarfs im Gebäudesektor damit decken. Dafür ist das Fördervolumen des Bundes in Höhe von 3 Mrd. € bis 2026 gemessen an der Vielzahl neuer Projekte in Bayern und dem hohen Finanzvolumen pro Projekt viel zu klein“, kritisiert Böltl. Allein in Bayern lägen Planungen für 75 weitere Bohrungen vor, dafür würden die Fördertöpfe nicht ausreichen, so die Abgeordneten weiter. Insbesondere bei der Risikoabsicherung der Kommunen bei Energieprojekten wollen sich die Landtagsabgeordneten für Verbesserungen einsetzen. „Wir haben hier schon einige Ideen, die wir demnächst in der Landtagsfraktion mit unseren Fachpolitikern besprechen wollen“, ergänzt Huber.

Trotz der teils schwierigen Rahmenbedingungen steht der weitere Zeitplan des gemeinsamen Energieprojekts im Münchner Osten: Bereits im Frühjahr soll der Startschuss für die Vorbereitung des Bohrplatzes fallen. Anfang 2025 sollen dann die Bohrarbeiten beginnen, so dass schon 2026 Wärme aus dieser regenerativen Energie in die Wärmenetze in den Gemeinden geleitet werden kann und die Bürger der betroffenen Gemeinden ihre Heizung auf diese regenerative Energieform umstellen können.



 

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