Huber schaut Bäckerlehrlingen über die Schulter

  • Mittwoch, 28 Februar 2018 12:59
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Huber schaut Bäckerlehrlingen über die Schulter (c) Büro MdL Thomas Huber

Früh morgens um 6:00 Uhr klopfte der Landtagsabgeordnete Thomas Huber bei der Bäckerei Hasi in Grafing an. Was für den Normalo ‚früh morgens‘ bedeutet, ist im Bäckereihandwerk aber quasi schon die Spätschicht. Wie Huber erklärte, sei das einer der Gründe für die Nachwuchssorgen bei den Bäckern: „Nur noch wenige junge Leute sind bereit, das frühe Aufstehen in Kauf zu nehmen.“ Umso mehr war der Landtagsabgeordnete von der hohen Motivation der jungen Auszubildenden Julia Müller beeindruckt, die jeden Tag rund eineinhalb Stunden mit der S-Bahn von Poing nach Grafing fährt. „Wer bereit ist, etwas zu leisten, der wird später auch beruflichen Erfolg haben. Gerade im Bäckerhandwerk bestehen sicherlich viele Chancen, denn der Bedarf an gedeckten Frühstückstischen wird anhalten“, so Huber, der als 14-Jähriger Hauptschüler ein Berufspraktikum in einer Bäckerei absolviert hat. Im Gespräch mit Chef Josef Reindl und dem Ausbildungsleiter Horst Kerfers bedankte sich Thomas Huber für den interessanten Einblick in die betrieblichen Abläufe. Auch lobte er die innovativen Konzepte im Wettbewerb um geeignete Lehrlinge. Interessierte Bewerber können beispielsweise ohne große Hürden den Kontakt zur Bäckerei Hasi über den Kurznachrichtendienst ‚WhatsApp‘ aufnehmen (0175 1616162).

Zum Auftakt der ‚Woche der Ausbildung‘ findet jedes Jahr der ‚Bayerische Tag der Ausbildung‘ des Freistaates statt. Mandatsträger wie Huber besuchen Lehrbetriebe und werben für die duale Berufsausbildung. Am Mittwoch besuchte Thomas Huber zusammen mit Landwirtschaftsminister den Gärtnereibetrieb Böck in Neufarn und am Abend die Berufsbildungsmesse in Kirchseeon. Wie der Landtagsabgeordnete Huber betonte, sei die Berufsorientierung entscheidend für die spätere Berufswahl junger Menschen: „Die Berufsorientierung muss frühzeitig erfolgen. Es muss alles getan werden, Jugendliche bei dieser wichtigen Weichenstellung zu unterstützen und sie bestmöglich auf die Anforderungen der Ausbildungsbetriebe vorzubereiten.“ Wichtig ist Huber, der vor seinem Studium selbst eine Ausbildung absolvierte, dass auch bei den Eltern ein positiveres Bewusstsein für die duale Berufsausbildung geschaffen werde. „Eltern haben auf die Berufswahl ihrer Kinder häufig einen großen Einfluss. Eine Berufsausbildung kann den Boden für eine sehr erfolgreiche berufliche bereiten und das bayerische Bildungssystem ermöglicht jedem auch zu einem späteren Zeitpunkt die Aufnahme eines Studiums“, so Huber und verwies auf die erfolgreiche Kampagne ‚ElternStolz‘ der Staatsregierung.

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