Ablehnung der Gleichstrompassage Süd-Ost - Erforderlichkeit prüfen!

  • Montag, 16 Juni 2014 00:00
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Ablehnung der Gleichstrompassage Süd-Ost - Erforderlichkeit prüfen! © hykoe - Fotolia.com

Die CSU-Fraktion hat in einem Dringlichkeitsantrag im Landtag die Gleichstromtrasse Süd-Ost abgelehnt. „Diese Trasse ist unzweckmäßig und nicht mit dem Ziel des überregionalen Austauschs von Strom aus Erneuerbaren Energien im Einklang“, verdeutlicht Landtagsabgeordneter Thomas Huber und ergänzt: „Wir brauchen keine Kohletrasse, sondern möchten, dass die Staatsregierung ihre Gespräche über Alternativen zu der Passage Süd-Ost mit der Bundesregierung fortführt.“ 

An der Energiewende hält die CSU-Fraktion fest. „Wir haben uns in Bayern als Ziel gesetzt, bis zum Jahr 2020 die Hälfte unseres Stroms aus erneuerbaren Energien zu erzeugen. Dabei sind wir auf einem sehr guten Weg“, so Huber. Der Anteil der erneuerbaren Energien an der Stromverbrauchsdeckung in Bayern konnte in den vergangenen Jahren kontinuierlich gesteigert werden – von rund 22 Prozent im Jahr 2008 auf aktuell rund 36 Prozent.

Trotz des rasanten Ausbaus der Erneuerbaren Energien in Bayern werden neue Stromtrassen benötigt, um eine sichere Stromversorgung zu gewährleisten. Mit ihnen soll insbesondere der zunehmende Windstrom aus Norddeutschland in die Produktionsstätten im Süden transportiert werden. Es ist davon auszugehen, dass sich durch die demnächst anstehende Reform des Erneuerbaren Energie Gesetzes (EEG) eine grundlegende Veränderung der Rahmenbedingungen ergeben wird. Die CSU-Fraktion setzt sich deswegen dafür ein, dass der Bedarf und die Planung neuer Stromtrassen ständig neu überprüft und entsprechend angepasst werden. „Darüber hinaus treten wir dafür ein, dass bei allen zukünftigen Leitungsprojekten leichter eine Erdverkabelung ermöglicht wird“, ergänzt der CSU-Landtagsabgeordnete.

Abschließend machte Thomas Huber deutlich, dass nur wer sich Gesprächen und Verhandlungen nicht verweigere, mit gestalten und zu besseren Ergebnissen für die Menschen in Bayern beitragen könne. „Wer nur nein sagt, versagt in der konkreten Verantwortung für unser Land!“ Die Vorstöße der Freien Wähler, die nur Ablehnung zum Ziel haben, nutzten deshalb nicht, weil sie nur Ausdruck einer Protesthaltung sind und kein konstruktives Element enthalten.

 

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