Der Ebersberger Stimmkreisabgeordnete im Bayerischen Landtag, Thomas Huber, konnte erneut eine Besuchergruppe an seinem Arbeitsplatz im Münchner Maximilianeum begrüßen. Rund 50 engagierte Bürgerinnen und Bürger folgten seiner Einladung in das Herz der bayerischen Landespolitik.
Zur Gruppe gehörten Mitglieder des Kulturvereins Poing, der Poinger Tafel, Inhaberinnen und Inhaber der Bayerischen Ehrenamtskarte sowie Bürger aus Steinhöring. Für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer bot sich ein abwechslungsreicher und informativer Einblick in die parlamentarische Arbeit.
Nach einem Einführungsfilm über die Aufgaben des Bayerischen Landtags verfolgten die Gäste eine Plenarsitzung von der Besuchertribüne aus. Im anschließenden Gespräch mit „ihrem“ Abgeordneten Thomas Huber stand insbesondere der kürzlich verabschiedete Haushalt des Freistaats Bayern im Mittelpunkt. Als zuständiger Sozialpolitiker und Sozialpolitischer Sprecher der CSU-Landtagsfraktion erläuterte Thomas Huber die Schwerpunkte der aktuellen Etatberatungen des Sozialhaushalts. Dabei verwies er darauf, dass rund 54 Prozent der Sozialausgaben der Unterstützung von Familien zugutekommen. Gleichzeitig machte er deutlich, dass viele Sozialausgaben durch Bundesgesetze vorgegeben werden, deren Umsetzung und Finanzierung jedoch oftmals bei Ländern und Kommunen liege. Weitere Fragen betrafen die Einführung der Mütterrente. Hierzu betonte Huber, dass es sich nicht um eine klassische Sozialleistung handle, sondern um das Schließen einer Gerechtigkeitslücke für Frauen, deren Erziehungsleistung über viele Jahre nicht ausreichend anerkannt worden sei.
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zeigten sich beeindruckt von der Offenheit ihres Abgeordneten sowie von der Möglichkeit, Politik unmittelbar vor Ort zu erleben. Thomas Huber resümierte: „Solche Begegnungen stärken das Vertrauen in unsere demokratischen Institutionen, schaffen Transparenz und zeigen, wie politische Entscheidungen konkret entstehen.“
Der Besuch im Bayerischen Landtag war damit für die Gäste wie auch für Thomas Huber selbst ein bereichernder Nachmittag – ein gelungenes Beispiel lebendiger politischer Bildung und des direkten Dialogs zwischen Bürgern und Politik.
